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 Kaiserin Maria Theresia adelte am 22.08.1778 den Waldshuter Postmeister

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Cophila
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BeitragThema: Kaiserin Maria Theresia adelte am 22.08.1778 den Waldshuter Postmeister   Fr Dez 26, 2008 5:14 pm

Andreas Josias (Josephus) v. Kilian (geb. 1733, gest. 14.1.1815)

Im Text des Adlesbriefes der Familie v. Kilian von Waldshut steht:

Wir Maria Theresia

von Gottes Gnaden römische Kaiserin, Wittib (Witwe), Königin von Hungarn (Ungarn), Böheim (Böhmen), Dalmatien, Croatien, Slavonien, Galizien, Lodomerien, u. Erzherzogin zu Österreich, Herzogin von Burgund, zu Steyer, zu Kärnten, u. zu Crain, Großfürstin zu Siebenbürgen, Markgräfin zu Mähren, Herzogin zu Brabant, zu Luxemburg und zu Geldern, zu Württemberg, zu ober u. nieder Schlesien, zu Meiland (Mailand), zu Mantua, zu Parma, zu Plazenz, zu Guastalle, zu Auschwitz u. Zator, Fürstin zu Schwaben, gefürstete Gräfin zu Habsburg, zu Flandern, zu Tyrol, zu Demegau, zu Riburg, zu Görz, zu Gradiska, Markgräfin des heil. röm. Reichs, zu Thurgau, zu ober u. nieder Lausitz, Gräfin zu Namur, Frau auf der winischen Mark und zu Mecheln, verwittibte Herzogin zu Lothringen und Barr, Großherzogin zu Toskana:

Bekennen öffentlich

mit diesem Brief und tun kund jedermänniglich:

Obwohlen die Königlich und Erzherzogliche Würde und Hoheit, darein der allmächtige Gott uns seiner vaterlichen Vorsehung nach, gesetzt hat, worhin mit edlen und adeligen Geschlechtern gezieret ist.

So sind wir doch gnädigst geneigt, diejenigen, welche sich in Unseren und Erzherzoglichen Hause treu gehorsamsten Dienstes vor anderen hervorgethan und mit ständigen Diensteifer und wohlverhalten haben, in höhrere Ehre und Würde zu erheben, mithin andere durch dergleichen milde Belohnungen zur Nachfolge guten Verhaltens, und Ausübung adelicher Thaten gleichfalls zu bewegen und anzufrischen.

Wann wir dann gnädlich angesehen, wahrgenommen und betrachtet die adeliche, gute Sitten, Tugenden, Vernunft Fähig- und Geschicklichkeit, deren Uns unser lieber getreuer

Andreas Josias Kilian

Postmeister in unserer vorderösterreichischen Stadt Waldshut begabet zu sein angerühmet, und hiernächst des mehreren beigebracht worden, was gestelten derselbe sich von Jugend auf zur Beförderung unseres Interesse äußerst bestrebt und durch verschiedene Speculationes unserer Einkümpfte mannigfälig vermehret, wie er dann das, einer Obsorge anvertraute Postamt Waldshut durch seinen unermüdlichen Fleiß in einem sehr guten Stand gesetzet, weiteres habe er auch eine Fabrik angefangen und eine Spinnerey eingerichtet, wodurch dem Lande ein solcher Verdienst verschaffen worden, daß dermalen schon unserem zollamtlichen Regali eine jährlich Vermehrung von etlich Hundert Gulden zufließe: während der voretlich Jahren für geweten Theuerung habe er in unseren Vorlanden eine große Strecke öden Landes angebauet und dergestalten cultiviert, daß er gleichfalls unserem Aerario jährlich hundert fünzig Gulden zufließe, nicht minder habe er bei dem Zoll-Amt, welches er zwar erst ein Jahr versehe, eine ziemliche Vermehrung herausgebracht, und da er in diesem seinem Wohlverhalten noch fernershin und bis in seine Grube fort - zufahren, des aller untertänigsten Erbietens ist, solches auch seinen besitzenden guten Eigenschaften nach, wohl thun kann, mag und solle.

Als haben wir mit wohlbeachtem Muth, guten Rath und rechtem Wissen, auch aus Königlich und Erzherzoglicher Machts-Vollkommenheit ihme Andreas Josias Kilian die besondere Gnade getan und ihne samt seinen ehelichen Leibes-Erben und derenselben Erbens-Erben, männ- u. weiblichen Geschlechts, absteigenden Stammes für und für, in den Grad des Adels Unserer Erbkönigreich- Fürstenthum- u. Landen erhoben u. gewürdiget auch zugleich der Schaar- Gesell- u. Gemeinschaft anderer des heil. röm. Reichs, dann Unserer gesamten Erbkönigreich - Fürstenthum u. Landen recht edelgeborenen Personen zugefüget, zugesellet und verglichen ihm auch das Ehrenwort von gnädigst beygelegt.

Thun das auch bestätigen, erheben, setzen und würdigen sie in den Stand u. Grad des Adels, gesellen, gleichen, und fügen deselbe, wie vorstehet, zu der Schar - Gesell - u. Gemeinschaft anderer des heil. röm. Reichs, auch unserer gesamten Erbkönigreich, Fürstenthum u. Landen recht edelgeborenen Personen.

Bewilligen, gönnen und lassen ihnen zu, daß sie von nun an zu allen künftigen Zeiten des Ehrenworts von Kilian sich gebrauchen, also schreiben und nennen können und mögen.

Meinen, setzen, ordnen, und wollen daß nun und hinfürs er

Andreas Josias von Kilian

dessen ehelichen Leibes-Erben, und derenselben Erbens-Erben männ- u. weiblichen Geshlechts, von jedermänniglich in allen ehrlich und adeligen Sachen, Handlungen und Geschäften, geist- u. weltlichen, für geadelte Personen gehalten, geehrtet und genennet, darzu alle und adelige Ehre, Würde, Vorteil, Freiheit, Recht und Gerechigkeit haben, zu geistlichen Stellen auf deren Stiftern, hohen und niederen Aemtern u. Lehen- geist- u. weltlichen, nach eines jeden Stifts wohl hergebrachten Gewohnheiten aufgenommen werden, und gleich anderen Unseren und des heil. röm. Reichs rechtgeborenen Turniersgenossen adeligen Personen zu turnieren, Leben und alle anderen Gerichte zu besitzen, und Recht zu sprechen, dessen alles würdig, theilhaftig und empfänglich sein sollen.

Und zu mehrer Bezeugnis, dieser unserer Gnade, haben wir ihme Andreas Josias von Kilian nachgeschriebens adeliches Wappen und Klenod gnädigst zu führen erlaubt:

Nehmlich einen aufrechtstehenden durch die Mitte getheilten Schild, dessen oberen Theil mit einer aufsteigenden Spitze, und darin befindlichen goldenen Posthorne beleget ist, zu beiden Seiten der blauen Spitze aber ein aufgestellter ebenfalls blauer Salzkübel steht, in dem unteren silbernen Theile des Schildes ist ein zur rechten in vollem Sprung gerichtetes schwarzes Pferd.

Auf dem Schild ruhet ein rechts gestellter, offener gekrönter, mit einem goldenen Kleinod und zur Rechten blau und Gold zur Linken schwarz und Silber kunstmässig vermischt herabhangende Decken gezierter adelicher Turniershelm, und auf solchem stehet ein rechts sehender einfacher wachsender, schwarzer Adler, mit ausgebreiteten Flügeln und ausgeschlagener Zunge.

Allermassen solch adeliches Wappen und Kleinod in der Mitte dieses Unseres Königlich- und Erzherzoglichen Diplomatie gemalet, und mit Farben eigentlich entworfen, zu sehen ist.

Gönnen und erlauben ihme Andreas Josias von Kilian, dessen ehelichen Leibes-Erben, u. derenselben Erbens-Erben beyderley Geschlechts daß sie vorbeschrieben adeliche Wappen u. Kleinod, nicht minder die rote Wax-Siegelung von nun an, zu allen künfigen Zeiten, ain allen, u. jeden, ehrlich u. adelchen Sachen, Handlungen, und Geschäften, zu Schimpf und Ernst, im Streiten, in Stürmen, Schlachten, Kämpfen, Turnieren, Gestechen, Ritterspielen, Feldzügen, Pannieren, Gezeltenaufschlagen, Insiegeln, Pettschäften, Kleinodien, Begräbnissen, Gemälden, und sonsten an allen Arten und Enden, nacn ihren Ehren, Notdürften, Willen und Wohlgefallen, ebenfalls gebauchen und geniessen wollen, können, und mögen, jedoch anderen, so etwa bein dem vorbeschriebenen gleiches Wappen, und Ehrenwort führeten, an ihrem Recht ohne Nachtheil und Schaden.

Und ergehet solchem nach under Gesinnen und Begehren an alle, u. jede Kurfürsten u. Fürsten, geist- und weltliche Prälaten, Grafen, Freye, Herren, Ritter, u. Knechte, wohingegen, Wir unseren nachgesetzten Obrigkeiten, Inwohnern, und Unterthanen, das Würde, Standes-Amtes, oder Weesens, die immer sind, hiermit und in Kraft dieses Briefes gnädigst gebieten, daß sie mehr ernannten Andreas Josias von Kilian, dessen ehelichen Leibes-Erben und derenselben Erbens-Erben männ- und weiblichen Geschlechts, für und für, zu allen Zeiten, als andere des heiligen, römischen Reichs, dann Unserer gesamten Erbkönigreichen Fürstenthumen und Landesrecht geborene Lehens-, Turniers- genossene Edelleute in allen geist- und weltlichen Ständen, Stiftern und Sachen, wie vorstehet, annehmen, achteln, zulassen, erkennen und würdigen, anbey sie an obgedachten Unseren Begnadungen und Freyheiten nicht irren, sondern sie dessen allen ruhiglich gebrauchen, und geniessen lassen, nicht weniger, bey dem allen von uns zu Unseren Nachkommen, Königen und Erzherzogen zu Oesterreich wegen, schützen, schirmen, handhaben, und gänzlich dabey Verbleiben lassen darwieder selbsten nicht thun, noch daß jemand anderen zu thun verstatten, als lieb einem seye. Unsere schwere Strafe, Ungnade und dazu eine Poen nämlich fünzig Mark löthigen Goldes zu vermeiden, die ein jeder so oft er freventlich hierwieder handelte, ans halb in unsere Kammer, und den anderen halben Theil denen Beleidigten unnächlässlich zu bezahlen verfallen seyn solle.

Das meynen Wir ernstlich

Mit Urkund dieses Briefes besiegelt mit Unserem Kaiser-Königlich, und Erzherzoglich anhangenden größeren Insiegel. Der gegeben ist in unserer Haupt- und Residenzstadt Wien, den 22. ten Monats, Tag August, nach Christi unseres lieben Herrn, u. Seeligmachers gnadenreichen Geburt, im siebenzehn hundert acht und siebzigsten. Unserer Reiche im acht und dreysigsten Jahre.

gez. Maria Theresia

gez. Henricus Comes á Blumegen
Regie. Bohie. Sup. et A. A. Inm. Cane
gez. Leopold Kaspar Graf von Clary und Baldringa
Ad Mandatum SAcce Aesco Regia Mattis
proprium: gez. Johan Bernhard v. Zonehorn.

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BeitragThema: Re: Kaiserin Maria Theresia adelte am 22.08.1778 den Waldshuter Postmeister   Fr Dez 26, 2008 8:01 pm





(Österreich, Ausgabe vom 13. Mai 1980 zum 200. Todestag von Kaiserin Maria Theresia)

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BeitragThema: Re: Kaiserin Maria Theresia adelte am 22.08.1778 den Waldshuter Postmeister   Fr Dez 26, 2008 8:20 pm

Über 200 Jahre liefen die beiden Postanstalten,

die Vorderösterreichische Post und die Kaiserliche Post der Thurn und Taxis

nebeneinander am Bodensee und Hochrhein her. Das führte oft zu schweren Auseinandersetzungen. Erst im Jahre 1777 stellte mit einem Vertragswerk die Vorderösterreichische Post ihren Dienst ein.

Die straffe und vielfach erprobte Thurn und Taxische Organisation wurde nun in dem ehemals vorderösterreichischen Postgebiet eingeführt und auch durchgefüht. Im Übernahmedekret vom 18.3.1777 übergab die Kaiserin Maria Theresiea dem Fürsten von Taxis sämtliche Vorderösterreichische Posten pachtweise auf 20 Jahre. Sie gestattete ihm bestehende Posten in Orten zu belassen, aufzuheben, an andere Orte zu versetzen oder neue aufzustellen. Aber alle diese Änderungen müssen zum Vorteil des Handels und des Publikums geschehn und vorher der Krone angezeigt werden.

Zwischen Schaffhausen und Waldshut befindet sich in der Nähe des Städtchens Tiengen, vor der Brücke über die Wutach, der Ort Oberlauchringen, der damals zur Herrschaft der Fürsten von Schwarzenberg gehörte, den Herren der gefürsteten Reichs- und Landgrafschaft Kleggeu (Klettgau) mit Herrschaft zu Tiengen und im Wutachtal. Das noch stehende alte Gasthaus "Zum Adler", einstige Poststation, zeigt heute (zumindest im Jahre 1968) noch das alte Wirtshausschild mit dem Reichsadler und rechts davon das Wappen des Fürsten von Schwarzenberg mit der Jahreszahl 1578.

Im Saal des Gasthauses hängt (hing) das Postschild der Thurn und Taxis aus dem Jahre 1782. Diese kulturgeschichtliche Kostbarkeit ist Eigentum der Besitzer des Adlers. Um dieses Postschild vor weiterem Verderben zu retten, versuchte Herr Postoberamtmann Linder von Waldshut, es gegen "gutes Angebot" zu erwerben. Aber die Wirtsleute gaben es nicht heraus. So hing es weiterhin im Tabakrauch und Bierdunst und wird mit der Zeit immer mehr Schaden nehmen (Auf Vorhaltungen des Verfassers bekam er zur Antwort: "Die Schweizer haben schon mehr geboten!")

Damals wie heute war das Postamt Waldshut von großer Bedeutung. Hier trafen sich aus der engeren und weiteren Umgebung die Postreiter. So begegneten sich der Schwarzenbergische Postreiter aus Oberlauchringen, der vorderösterreichische Reiter aus Schaffhausen und Laufenburg, der Fürstenbergische aus Stühlingen wie auch der Stiftsbote aus St. Blasien.

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BeitragThema: Re: Kaiserin Maria Theresia adelte am 22.08.1778 den Waldshuter Postmeister   Sa Dez 27, 2008 1:20 pm


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BeitragThema: Re: Kaiserin Maria Theresia adelte am 22.08.1778 den Waldshuter Postmeister   So Dez 28, 2008 4:03 pm

Das Postamt Waldshut unterstand dem Oberpostamt Freiburg i. Br.

Der Waldshuter Postmeister hielt 4 Postillone, 14 Pferde, 3 halbgedeckte und 3 offene Kaleschen. (Laut erhaltenem Visationsbericht des Kommissars von Pauersbach über die Postroute Basel-Schaffhausen (1783).

Im 18. und 19. Jahrhundert finden wir in Waldshut die Postmeister-Familie von Kilian, die in mehreren Generationen die Postmeister stellte. Der erste dieser Familie, Andreas Josias Kilian, geb. 1733 als Sohn eines Präfektors in Wehr, führte neben dem Postdienst noch Ämter als Amtmann und Oberzoller, er entdeckte und betrieb die Salinen, die auf Schweizer Seite des Hochrheins zwischen Waldshut und Rheinfelden liegen, errichtete Baumwollspinnereien, um der armen Bevölkerung Arbeit und Brot zu geben.


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BeitragThema: Re: Kaiserin Maria Theresia adelte am 22.08.1778 den Waldshuter Postmeister   So Dez 28, 2008 5:20 pm



Thurn und Taxis Post-Carte von Deutschland 1793, in die Kaiserliche Reichs Ober- und Postamtliche Directions Bezirke eingeteilt, Ausschnitt. Der gelbe Bereich ist der Vorderösterreichische Post Commissariats District. Blau gehört dem Augsburger Ober-Postamt und Weiß dem Ulmer Ober-Postamt.
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BeitragThema: Re: Kaiserin Maria Theresia adelte am 22.08.1778 den Waldshuter Postmeister   So Dez 28, 2008 7:35 pm



Auf der Besichtigungsfahrt ihrer vorderösterreichischen Lande lernte Kaiserin Maria Theresia den Postmeister von Waldshut, Andreas Josias Kilian, persönlich kennen.

Er trug die Verantwortung über die Relais-Stationen zwischen Konstanz und Basel und führte selbst die Kaiserin mit der Postkutsche sicher rheinabwärts. Sie konnte sich selbst überzeugen, mit welcher Umsicht und Tatkraft er das Postamt Waldshut leitete und daneben in den anderen Ämtern Hervorragendes leistete, wie auch aus Privatinitiative Einrichtungen schuf, die der Staatskasse und der Bevölkerung zugute kam.

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BeitragThema: Re: Kaiserin Maria Theresia adelte am 22.08.1778 den Waldshuter Postmeister   So Dez 28, 2008 8:10 pm



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